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Gesellschaft für Fotografie e.V.

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Aktuelle Informationen

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27. Deutscher Fotowettbewerb - 100 Bilder des Jahres 2020

Auch für den neuen Wettebewerb können und müssen die Bilder wieder digtial eingreicht werden.
Einsendeschluss ist der 30. Juni 2021 (nochmals verlängert).

Aufruf zum Wettbewerb

Ergänzung vom 01.05.2021

Liebe Mitglieder der GfF, liebe Freunde der Fotografie,

zuerst hoffen wir, dass Sie alle bei bester Gesundheit sind! Aus bekannten Gründen können wir weiterhin nicht zusammentreffen, um unsere Fotografien anzusehen, zu diskutieren und zu fachsimpeln. Wir können auch keine Preisträger unserer Fotowettbewerbe feiern – jedenfalls nicht gemeinsam. Und gerade darauf freuten wir uns doch bislang immer sehr: auf das Wiedersehen, auf ein freundschaftliches Zusammensein und das gemeinschaftliche Genießen der ausgestellten Fotografien – auf Lob wie auf Kritik, auf neue Ideen und Anregungen.

Da sich aber auf unbestimmte Zeit weder mehrere Juroren in einem Raum treffen dürfen, um eingereichte Bilder in Rede und Gegenrede zu bewerten, noch, dass in den nächsten Wochen schon eine von Auflagen freie Ausstellungseröffnung mit Fotografen und Fotointeressierten möglich ist, hat die Gesellschaft für Fotografie folgende Entscheidungen getroffen:

ERSTENS, der Einsendeschluss für die
„27. Deutsche Fotoschau – 100 Bilder des Jahres 2020“
wird endgültig auf den 30. Juni 2021 verlegt.

Wichtige Neuerung: Ergänzend zur Ausschreibung der „100 Bilder 2020“ werden bis zu drei Extra-Sonderpreise für die interessantesten Fotos rund um die Corona-Pandemie aus dem Corona-Jahr 2020 zusätzlich vergeben. Deshalb wird die Ausschreibung wie folgt ergänzt:

  • Das Corona-Thema wird wie ein Zusatzwettbewerb der „100 Bilder 2020“ behandelt, zu dem zusätzlich bis zu 6 Fotos eingereicht werden können. Das können bis zu sechs Einzelfotos, aber auch bis zu sechs Serien sein – jede Serie zählt hierbei als ein Bild.
  • Die Fotos sind als Dateien zu übermitteln - siehe Ausschreibung „100 Bilder“.
  • Es können Fotos auch nur zum Zusatzwettbewerb eingereicht werden.
  • Wer nur Corona-Fotos schickt, überweist bitte ebenfalls die Teilnahmegebühr.
  • Für das Anlegen der Dateien und das Hochladen gelten analog die Vorgaben der Ausschreibung für die „100 Bilder“. Bei der Benennung der Corona-jpg-Bilddateien setzen Sie zur eindeutigen Zuordnung vor Ihren Namen noch ein „CO“.
  • Zu den Corona-Fotos sind Ort und Zeitpunkt der Aufnahme und eventuell weitere wichtige Informationen zum Thema bzw. zu den Bildern auf der Bildliste anzugeben.

Wer schon Fotos zur Corona-Thematik in seiner 100-Bilder-Sendung eingereicht hat, kann jetzt noch nachträglich entscheiden, ob diese zu den 100 Bildern oder zum Zusatzwettbewerb gewertet werden sollen. Gehen damit schon vorliegende Bilder in den Zusatzwettbewerb über, darf die 100-Bilder-Auswahl durch weitere Fotos wieder auf bis zu sechs Fotos ergänzt werden.


ZWEITENS, der Einsendeschluss für die
„14. Internationale Barnack Biennale 2021/22“
wird endgültig auf den 31. Juli 2021 verlegt.

In der Hoffnung, dass ab Herbst 2021 Erleichterungen für Veranstaltungen und Versammlungen gelten, soll die „14. Internationale Barnack Biennale 2021/22“ ab Oktober 2021 in der Galerie „B“ (= Barnack) der Gemeindeverwaltung Nuthe-Urstromtal in Ruhlsdorf gezeigt werden, und wir können sie hoffentlich schon gemeinsam mit einer festlichen Preisverleihung eröffnen.

Die Ausstellung „13. Internationale Barnack Biennale 2019“ soll vorher - in Abhängigkeit von der Corona-Entwicklung - ab August 2021 in der Galerie der Gemeindeverwaltung Nuthe-Urstromtal in Ruhlsdorf für drei Monate zu sehen sein. Wir werden über die Entwicklung aktuell informieren.

Aufruf als PDF-Datei

Wir laden alle Fotografierenden herzlich zur Teilnahme an den zwei aktuellen Wettbewerben ein.

Für Fragen & Anregungen nutzen Sie das GfF-Info-Telefon
0173 / 7 77 37 88 - tägl. 18 - 19 Uhr.

Dr. Eckhardt Schön und Dr. Hans-Joachim Kühn (Präsidiumsmitglieder)
Hans-Jürgen Horn (Präsident der GfF)

Stand: 29. April 2021



26. Deutscher Fotowettbewerb - 100 Bilder des Jahres 2019

Da die Ausstellung wegen der Corona-Pandemie nicht in Realität gezeigt werden kann, werden die Bilder erstmalig alle im Internet präsentiert.

Galerie der "100 Bilder des Jahres"



12. Landesfotoschau Thüringen 2020

Informationen auf der Webseite des Landesverbandes Thüringen:
https://gff-thueringen.de

Die Landesfotoschau ist hängt derzeit im Landratsamt Hildburghausen. Allerdings ist sie coronabedingt vorläufig nicht öffentlich zu besichtigen.

Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Thüringer Internetseite.

Titelseite des Kataloges

Zur Ausstellung ist ein 40-seitiger Katalog erschienen. Links sehen Sie die Titelseite. Das Foto ist von Andreas Kuhrt (Suhl).



Eine Anregung zur stillen Bildersuche

Auf eine andere Idee fürs Fotografieren jetzt hat uns indirekt der Potsdamer Fotograf Joachim Liebe gebracht, der seit 1990 fotografisch sehr intensiv die letzten Jahre der „Russen“ in Deutschland bis zu ihrem Abzug 1994 nach Russland begleitete. 20 Jahre später, 2014/15, suchte er noch einmal Orte ihrer Stationierung und ihres zivilen Lebens auf, wollte sehen und wissen, was von den Spuren der „Sieger“ geblieben war. Dabei schaute er nicht nur auf und in verlassene und verfallende Kasernen, sondern bemerkte auf vielen Soldatenfriedhöfen, dass dort auch Menschen bestattet sind, die zwischen 1945 und 1989 gestorben waren. Ihre Grabsteine tragen oft, auf Porzellanmedaillons eingebrannt, fotografische Porträts der Verstorbenen. Mit dokumentarisch-künstlerischen wie stillen Aufnahmen hat Liebe solche Porträt-Medaillons festgehalten und so diese uns unbekannten Menschen als Akteure einer bewegten gemeinsamen Nachkriegsgeschichte der DDR und der Sowjetunion vor dem Vergessen bewahrt. Er nannte sie „Die Hiergebliebenen“, von denen man meist nur die Namen kennt. Joachim Liebe hat ihnen, den 1994 beim Abzug der russischen Streitkräfte „Hiergebliebenen“, in seinem Bildband „Vergessene Sieger: Jahre danach“ ein Kapitel gewidmet.

Die Idee, die nach Ansehen der Liebe-Fotos bei uns entstand, ist, den wunderbaren Gedanken für „Die Hiergebliebenen“ neu und erweitert zu interpretieren, und die bis zum 8. Mai 1945 gestorbenen, ermordeten und in Deutschland begrabenen Befreier, die „hiergebliebenen“ Soldaten und ihre Grabstätten, in den Fokus eigener fotografischer Entdeckungen zu nehmen. Dazu sollten wir „unsere“ nahe gelegenen Kriegsgräber-Friedhöfe besuchen - im Osten,  auf denen sowjetische, und im Westen, auf denen englische, amerikanische und Befreier-Soldaten - und Soldatinnen! - aus anderen Ländern begraben sind. Neben den Impressionen von diesen Orten sollten wir dabei eine besondere Aufmerksamkeit auf die Entdeckung solcher Porzellan-Porträt-Medaillon legen und sie  fotografisch gestaltet oder dokumentarisch aufgefasst „mitnehmen“ - mit Einfühlsamkeit für den Ort und Wissen um die Geschichte. Jetzt, in dieser lichtmäßig kargen Herbst-Winter-Zeit, gelingen bestimmt sogar besonders ausdrucksvolle Aufnahmen. Bitte zu jedem Foto den Ort vermerken. Unser gemeinsames Ziel kann eine würdige und wichtige Ausstellung zum 75. Friedensjahr sein, selbst wenn wir die erst nach dem Ende der Corona-Pandemie 2021 oder gar 2022 zeigen könnten. So laden wir zu fotografisch-historischen Friedhofs-Entdeckungen ein, um den „Hiergebliebenen“, in diesem Fall den oftmals „unbekannten Soldaten“, möglichst ganz viele Gesichter geben zu können. Und um klarer zu sehen, wem wir unsere 75 Jahre Leben in Frieden eigentlich verdanken…

Ihre Bilddateien schicken Sie bitte an: redaktion@gff-foto.de , Kennwort „Die Hiergebliebenen“. Einsendungen zu beiden Vorhaben ab sofort; Einsendeschluss ist Ende des Monats nach Corona.

Falls Sie weitere Gedanken, Ideen, Vorschläge oder Fragen haben, mailen Sie uns oder nutzen Sie das GfF-Info-Telefon. Für Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Interesse danken wir sehr herzlich und wünschen Ihnen neben stets ausreichend Licht immer noch wie überhaupt: bitte schön gesund bleiben!

Mit freundlichen Grüßen

Michael Greulich und Hans-Jürgen Horn / 25. November 2020

GfF, Lessingstr. 6, 12623 Berlin; GfF-Info-Telefon 01 73 / 7 77 37 88 - täglich 18-19 Uhr


PS 1

Buchcover

Der im Text genannte Bildband von Joachim Liebe ist 2015 im Mitteldeutschen Verlag erschienen und beim Buchhändler ihres Vertrauens erhältlich; ISBN 9783954624898 .


Weitere Ausstellungshinweise finden Sie im Kalender.




 

 

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